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Wortrosen ohne Dornen,
voller Liebe duftend, im Herzen erblüht

 unter den Händen von 

Sylvia-Manuela Regler
Erdmann-Christian Dittmer
Sabine Zander
Viola Chorengel
Silke Neickert

und von lieben Gästen

 

 

Alle Rechte bei den Autoren -
Weitere Veröffentlichung nach vorheriger Genehmigung



 

Wortrosen von Silke N.
 

 


 

Der immer währende Fluss des Lebens...

Ein kleines Boot das sanft schaukelt auf den Wellen des grenzenlosen Meeres...

An manchen Tagen sanft gewiegt voll Zartheit, Sanftmut und Trost.
An manchen Tagen wild gepeitscht, im Sturm des Windes und der tosenden Wellen.

Nach all den wilden Stürmen des Meeres

Die liebevolle Geborgenheit des sanften Trostes der wiegenden Wellen erst erkannt.

Die Gezeiten, die kommen und gehen...
Ungeachtet des kleinen Mädchens das im Fluss des Lebens auf den Wellen des Meeres in ihrem kleinen Boot dahin treibt.
Wozu gegen den Sturm anrudern...
Wozu sich aufbäumen und den Kahn gegen die Wellen lenken..
Der Wechsel der Gezeiten...
Er ändert sich nicht im immer fortwährenden Fluss des Lebens..
Wir schaukeln dahin.
Ob wir unser letztes geben, sinnlos dagegen anrudern Oder uns den Wellen und dem Stürmen anvertrauen.
Nach dem Regen kommt die Sonne...
Nach dem Sturm die Ruhe.
Welch Abenteuer der Fluss des Lebens....

 

 

Der Frieden der Nacht

Klare Nachtluft...

Sanft streicht der Wind über die nackte Haut...

Weiter endloser Himmel in wundervoll dunkelblauer Farbe.

Ein einzelner Stern....

Strahlt und leuchtet unermüdlich...

Ein Augenblick voller Frieden.

Ein Augenblick und doch endlos erscheinend...

Eine Nacht die alles beinhaltet...

Frieden....

Ruhe....

Liebe....

Traurigkeit....

Freude...

Wärme....

Kühle....

Das Flugzeug weit oben am Himmel...

Kaum hörbar und doch zu fühlen...

Eine Fledermaus die leise durch die Nacht schwebt...

Ein Falter liebevoll und unbeirrt ins Licht der sanften Lampe schwebt.



Das dunkel der Nacht das Dich sanft in ihren geborgenen Schleier nimmt.

Wie eine Mutter liebevoll ihr Kind...

Und immer wieder der Stern der Dich behütet...

Über Dir strahlt als wäre er alleine Dein Stern...

Ich liebe Die Nacht... und eines Tages werde ich ewiglich darin wandeln.
 


 

 

 

Der Weg ins Glück...

Du suchst nach dem Weg ins ewige Glück...
Endlos zieht sich Deinen Wege, Stück für Stück.

Du suchst nach der Ruhe, dem inneren Frieden..
Wild peitscht Dich der Sturm, mit mächtigen Hieben.

Dein Herz sucht verzweifelt nach Geborgenheit...
Liebe, Freude, Leichtigkeit.

Du suchst die Fülle, die Weite, den Kern...
So viele schreiben darüber, doch Dir bleibt es fern.

Was ist es, das Dich nicht finden lässt?
So schwer erscheint es, so viel Kraft kostet es.

Du grübelst und denkst, du klammerst und kämpfst...
Du ruderst und strampelst, verzweifelst...... und sinkst.

Und je schwerer Du strampelst...
Und je lauter Du schreist...

Umso größer der Schmerz...
Umso schwerer das Herz...

Lasse los und Dich treiben!
Und beruhige das Kind!

das da grübelt und zetert...
das da schreit, weint und denkt.

Nimm Dich wahr diese Stunde!
jeden Tag!
jede Sekunde!

Wenn Du denkst wirst Du schlafen..
Die Fülle nicht sehen..
Und die Sehnsucht wird größer...
und Du wirst nicht verstehn.

Also hör auf zu Denken!
Sei bei Dir!
Nimm Dich wahr!

Und der Tag wird Dir schenken,
was nie getrennt von Dir war!


 

 

Verhasster Verstand... verkannter Freund.

Für vieles verantwortlich gemacht..

den wirklichen Nutzen und die Hingabe seiner Arbeit verkannt...

oft auch im Weg, erkennt er nicht selbst wann er ruhen darf.



Was hab ich oft gewettert...

Die stürmenden Gedanken und die Zweifel verflucht.

Gegen ihn angekämpft als wär er mein schlimmster Feind.



Ironisch verhöhnt... Mein Verstand ja ja... mein geliebter Feind.

Und der Kampf endete nie... wie sollte er auch?



Und in all diesen Stürmen

Des endlos scheinenden Krieges

War die Klarheit nicht zu sehen.

Weder sein Zweck noch sein nutzen...



Wie jeder Krieg der den klaren Blick so sehr trübt...

Der Hass und nicht Barmherzigkeit erzeugt...

Der Ablehnung und nicht Akzeptanz mit sich bringt.



Was wir hassen... können wir nicht annehmen..

Was wir bekämpfen... findet niemals zur ruhigen Brise

Nach einem langen Sturm..



Erst wenn Du begreifst wie nützlich er ist...

Dich am Leben erhält auf dieser schönen Erde..

Dir wirklich nur Freund..



Erst wenn Du ihn annimmst wie ein kleines Kind...

Ihn in den Armen hältst..

ihn wiegst und ihn liebevoll beruhigst



Erst wenn Du begreifst dass er ein Teil von Dir ist..

Erst dann werden die Wogen sich beruhigen...



Und Du findest die Ruhe und entdeckst die unendliche Weite...

Fühlst die Freiheit und die Grenzenlosigkeit..

Genießt die Fülle der Leere und die Schönheit des Geistes.



Und kehrt dann Dein Verstand zurück...

Und Du landest wieder im hier und jetzt...

Wirst Du erkennen...

Wie liebevoll er Dich beschützt...

Welch wunderbare Dienste er Dir leistet...

Das kleine Kind das geliebt und behütet sein möchte...



Wie Dein Herz...

Dein Geist...

So auch Dein Verstand.



Im Einklang durch die Ausgeglichenheit der Dinge.


 

 

Die Spiritualität

Was ist das Ziel der Spiritualität?
Der Weg zur Erleuchtung...

Wie erlange ich Erleuchtung?
Durch einen ruhigen und klaren Geist...
Durch ein offenes erfülltes Herz...

Wie erlange ich einen Ruhigen Geist?
Durch Beruhigung der Gedanken...
Durch Leichtigkeit...

Wie erlange ich die Beruhigung der Gedanken?
Durch zurückführen zu ihrem Ursprung...

Wie erlange ich Leichtigkeit?
Durch ein Lachen...

Wo ist der Ursprung der Gedanken?
In meinem Herzen...

Wie bringe ich mich zum Lachen?
Durch Humor...

Das Leben mit Humor zu leben...
Über sich selbst und mit anderen Lachen zu können...
Kindisch und ausgelassen zu sein...

Gibt es eine schönere Möglichkeit sein Herz zu öffnen? Gibt es eine schönere Möglichkeit, seinen Gedanken die Schärfe zu nehmen?

Das lächeln eines Neugeborenen...
Das lachen eines reinen Kinderherzens...
Selbst ein Herz aus Stein bringt es zum Erweichen...
Öffnet wie von Zauberhand Mauern und Schranken...
Und lässt Liebe fließen.

Was bedeutet für mich Spiritualität?

Mitgefühl...

Liebe...

Leichtigkeit...

Humor...

Ein Lachen...

Weise und bewundernswert jene Menschen, die mit einer beschwingten kindlichen Leichtigkeit das Leben begrüßen, es leben wie ein Neugeborenes. Rein und offen.

Ich möchte einen leichten Weg gehen... einen Weg erfüllt von Leichtigkeit... erfüllt von Lachen... Erfüllt von Humor mir selbst und anderen gegenüber. Denn mit einem Lachen öffnet sich mein Herz... und ich kann lieben ganz ohne Müh... wie von Geisterhand und ohne Schwere.

 

 

Der Höhenflug des Herzens

Die Höhenflüge des Herzens,
berauschend und übersprudelnd vor Licht und Liebe...

Die Höhenflüge des Herzens,
wundervoll und doch vergänglich...

Die Höhenflüge des Herzens,
so leicht, beschwingt, wunderschön und doch nur von kurzer Dauer...

Das Licht im Herzen bewahren zu können,
jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde...

so leicht mag es scheinen,
und doch fällt es uns so schwer...

Finde Deinen inneren Frieden,
Deine innere Ruhe...

Lasse ab von Wünschen und Wollen,
Es sind Kinder Deines Ichs und lenken den Blick ab...
Es sind Wolken am Himmel, die den klaren Blick verwehren...

Finde Deinen inneren Frieden!

...und das Licht wird nie aus Deinem Herzen entweichen...

Finde Deinen inneren Frieden!

...und die Liebe in Dir wird immer fließen ohne je ganz zu versiegen, zart, liebevoll und unendlich weich...

Finde Deinen inneren Frieden!

...und die Schönheit des Seins wird überall sichtbar sein, mit einem Lächeln...

Freude... in ihrer zarten Form,
Liebe... in ihrer Weichheit und Barmherzigkeit,
Licht... leicht und ohne zu berauschen,

Freude zu fühlen, ohne Angst zu verlieren,
Lieben zu können, ohne Angst zu verlieren,
Lachen zu können, ohne Angst zu verlieren,

Finde Deinen Frieden
und das Licht wird fortwährend bei Dir sein,
aus Deinem Herzen strahlen.

Und die Stürme des Lebens ziehen an Dir vorüber
ohne Dich zu brechen.

Wie eine Weide, die sich sanft im Wind wiegt...

 

 

Aus tiefer Dankbarkeit

Wie ein Samenkorn das in Bruchteilen von Sekunden auf den Boden meiner Seele fällt...

Das tagelange Grübeln und versuchen zu Verstehen der eigenen Gefühlswelt...

Plötzlich klar...
Jedes Erklären so sinnlos...
so unnötig...

Die Beziehungen zu Freunden, Verwandten dem Partner..
Jeder innere Dialog mit den Lieben, jeder Versuch sich selbst und anderen zu erklären...

Völlig unnötig...

Die ganzen Worte und Diskussionen erscheinen wie ein Spinnennetz der eigenen verstrickten Gedanken... einzig dazu da, den Blick zu trüben.

Die Erkenntnis... nein eher das Erfahren mit diesem einen Samenkorn in Bruchteilen einer Sekunde:

Jeder ist ich..
Ich bin jeder.
Wow was ein Gefühl!
So viel wunderbare Menschen, Freunde die ich so hochachtungsvoll schätze und liebe...

- alle sind auch ich.
- ich bin sie.

Und plötzlich wird der ungemochte zum Geliebten..
genauso wie der geschätzte und hoch geachtete liebe oder geliebte Freund.

Kein Unterschied, kein mehr kein weniger.
Und alles scheint so einfach...
jedes Wort überflüssig.

Ich kann jeden lieben..
weil jeder in mir ist sowie ich in jedem bin.

Und keiner kann mir diese Liebe verwehren..
weder der Geliebte.. noch der Freund... noch der Feind.

Und ich liebe, so hab ich noch nie geliebt..
keine wenn und abers...
alles völlig belanglos..
Wie unnötig all die Mauern doch sind.

 

 

Trau Dich

Ein warmes wohliges Gefühl, das Dich umfängt...
Zart Dich berührt....
Dich fast streichelt.....
So weich und voller Sanftmut....

Wohlig warm Dich einhüllt....
In eine Wolke schöner als der Himmel...
Glück, Freude und auch Angst in Dir hervorruft...

Der Verstand sich sträubt....
Aus Angst den Boden zu verlieren...

Die Seele unbeirrt tanzt....
Lacht...
und sich des Lebens freut...

Trau Dich und höre hin...
Die Stimme Deines Herzens...
Sie flüstert leise die Melodie der Liebe...

Deiner Liebe in Dir....
Für Dich ganz alleine...

Eine wundervolle Macht...
Und sie schadet Dir nie...

Trau Dich und höre hin...


Sieh die Schönheit in Dir und genieß Deinen Tag

 

 



Die Nachdenklichkeit....

Wenn der Verstand die Sprache des Herzens zum schweigen bringt....
Wenn die Gedanken die Seele erdrücken....
Wenn der Tag trotz Sonnenschein doch so düster erscheinen mag....

Was möchte ich oft fluchen, bei diesem inneren Kampf....
Was ist passiert?
Ich verstehe es nicht....

Die Seele möchte weinen....
Denn sie versteht es nicht....
Ein Hilferuf aus tiefstem Herzen...
Und doch ungehört.

Der Geist in den düsteren Wolken des Verstandes verfangen....
Ach wie nützlich ist er doch....
Der all so liebe Verstand....

Als Kind die Sprache des Herzens schon verlernt....
Wie Blinde ohne Plan durch die Dunkelheit stapfend....

Was bin ich wütend....
Wie könnte ich schreien!

Die Traurigkeit bleibt.....
Das ungehörte Kindes....

Wie einfach es doch wär...
Hinter den tristen Wolken der Gedanken...
Die Sonne zu sehen...

Die Sprache des Herzens....
Das Lied der Seele...
Und die Unendlichkeit des Geistes.

Wie einfach es doch ist....
zu sein....
 

 

 

Und ein neuer Tag beginnt...

Wie jeden Morgen beginnst Du ganz selbstverständlich
Deinen Tag...
Monoton erledigst Du Deine Pflichten...
Noch etwas müde und ohne Antrieb.

Als ob es eine Selbstverständlichkeit wäre,
diesen neuen Tag leben zu dürfen,
hängst Du der Nacht hinterher.

Dann öffnest Du die Tür...
Und siehst in den Morgen..

Die ersten zarten strahlen der Frühlingssonne
Berühren sanft Deine Wangen...

Die Vögel singen leicht und fröhlich ihr Lied...
Der erste Frühlingsbote grüßt Dich
Liebevoll mit sanftem Klang.

Du atmest tief die kühle frische Luft ein...
Und es duftet wunderbar nach neuem jungen Leben.

Der Wind weht Dir angenehm und lebendig durchs Haar...
Du gehst hinaus...
in die Welt...
in die Schönheit.

Über ein weites vom Winter noch karges Feld.
Das alte Grün der Wiesen lässt die Schönheit des letzten
Sommers erahnen...
Und es scheint, als ob die Natur noch schlafen wolle.

Kleine liebliche Pflanzen säumen Deinen Weg...
So einfach und doch wunderschön..
Voller Lebensfreude und Kraft.

Zwei Vögel fliegen verspielt hintereinander her...
Nichts anderes im Sinn, als nur den neuen Tag zu genießen...

Und während Du über die Felder schlenderst, fühlst Du
Die liebevolle geborgene und kraftvolle Energie der Erde..
Die Dich sicher trägt und jeden Deiner Schritte weich abfängt..

Du siehst die wenigen Bäume...
Die noch nackt und fast gespenstisch
frei über den Feldern verstreut stehen.

Verträumt blickst Du in ihre Kronen...
Bewunderst das stete und unermüdliche
Bestreben der Äste der Sonne entgegen...
Und während Du die dicht verästelten Zweige bewunderst...
Entdeckst Du die ersten Sprossen an den Spitzen der Zweige...
Und eine unendliche Freude steigt in Dir auf...

Du siehst über die Felder...
Siehst die Weite...
Die Farben der Natur,
die immer wundervoller zu leuchten scheinen...

und Du fühlst die Weite des Himmels...
das Glück...
die Freude...
und eine unendliche Liebe...
ganz tief in Deinem Herzen...

Es ist Frühling...
Und es gibt nichts anderes zu tun,
als den neuen Tag zu begrüßen...
bewusst und mit Glück im Herzen...

verspielt wie die Vögel...
und sorglos wie die Kinder.

Genieße jeden neuen Tag...
Und sieh all seine Wunder,
die er Dir unaufhörlich
Jede Sekunde schenkt.


Mehr ist nicht zu tun.


 



Meditation.... 1.4.2005

Ich entspanne und genieße das Licht...
meine Gedanken quasseln mit mir...
und ich beschließe,
meinem Verstand zu erlauben,
sich abzuschalten.
er wird nicht gebraucht..
für den Moment.

Ich fühle mein Herz...
und wie es vor Licht hell leuchtet...
sich mit einer leichten Explosion ausdehnt...
ich genieße die Energie...
und ein zweites Mal dehnt es sich aus...
weit über die Grenzen hinaus..

Fast wie ein Fehlschlag des Herzens fühlt es sich an...
und steigt nach oben...
in den Kopf... in mein Bewusstsein.

Weit wie das Herz ist der Kopf....
und ich dehne mich aus und bin plötzlich so groß...

Freude steigt auf... und Leichtigkeit...
ich bin alles.... und nichts...
ich bin überall... und nirgends...
alles ist ich... und ich bin alles...

eine Freiheit ohne Grenzen...
ins unendliche hinaus...
und alles ist klar...
und richtig...
voll und leer...
ein schweben des Geistes...
und doch auch nicht....
denn ich bin alles... und alles ist ich..

Freiheit ist ein schönes Wort..
und dennoch vermag es nicht ansatzweise
auszudrücken, was wirkliche Freiheit ist...
es ist die Grenzenlosigkeit...
Fülle und Leere...
Liebe und Leichtigkeit..
Zufriedenheit und Richtigkeit...
alles eins.. nichts getrennt.
und alles gut und richtig...

Und ich komme zurück ins hier...
und bin erfüllt und zufrieden..
glücklich und liebend...
leicht und frei...
und so klar!
Völliges loslassen und nichts
vermag es zu stören...
als hätte man völligen Abstand..
und wäre trotzdem überall und in allem enthalten...

Und ich stehe im freien..
auf der Erde als Mensch in diesem Leben gerade hier und jetzt...
mein Verstand ist klar und völlig im Moment...

Und ich blicke in den Himmel...
in die Nacht... ins Universum...
sehe die Sterne...
sehe die Dunkelheit...
und fühle in jedem Blick die Weite des Universums...

Ein seltsames Gefühl...
Kurz beschleicht mich Angst...
diese endlose Weite mit einem kurzen Blick zu fühlen..
ich fühle mich überall dort in der Weite...
und doch bin ich hier... völlig klar und ohne Taumel
auf dieser Erde auf der ich stehe und die unter meinen Füssen fühle...
Ich sehe Menschen, Autos und mein Verstand ist hell wach.

Ich weiß um diese unbeschreibliche Erfahrung
in tiefer Dankbarkeit...

Und auch um ihre Gefahren...
ich danke meinem Verstand....
er tut mir gute Dienste..

Ein wunderbares Gleichgewicht...
dieses „Sein“ erlebt haben zu dürfen...
und gleichzeitig mit klarem Verstand
und ohne jeden Rausch sich gewiss zu sein:

Genieße diesen Augenblick der Dir zu Teil wurde..
und danke Deinem Verstand, der Dir das Leben hier ermöglicht...
wäre er nicht, würde sich ein Mensch wie ein süchtiger
sein ganzes Leben hier auf Erden in der unendlichen Weite verlieren...


 

 

Wünsche..

So lange ich wünsche, bin ich...
so lange ich träume, lebe ich...

Manchmal wirken Träume wie Schäume...
zu schön, um sie leben zu können...

Doch was ist real und was ist ein Traum?
Wer verbietet Dir, Deine Wünsche und Träume zu leben?

Die eigene Angst ist es...
sonst niemand.
Der eigene Verstand...
der den Halt sucht...

Die Flucht vor dem eigenen Wunsch...
zu schön scheint es, als dass es real sein könnte.

Den eigenen Traum leben...
die eigenen Wünsche zulassen...
sobald Du es tust wird es real...

Und Du lebst Deinen Traum...
was hindert Dich daran?

Real erscheint uns alles was wir leben..
Was Du daraus machst...
Du hast die Wahl.

Lebe Deine Träume...
keiner verbietet es Dir, wie nur Deine eigene Beschränktheit.


 

 

Augenblicke auf einen Kaffee

Zufrieden schlendere ich durch die wunderschöne Altstadt. Mein vierbeiniger treuer Begleiter aufgeregt schnüffelnd an meiner Seite.
Gemeinsam beschließen wir uns auf einem verträumten Platze im Herzen der Altstadt bei einem Kaffee auszuruhen.

Die Menschen beobachten....
Verspielte Tauben, leicht und unbeschwert hinter einander herflatternd um am Ende auf einem der Dächer und Hausvorsprünge zu landen...
Drei Musiker die mit Geige und Bass ein Lied von Mozart spielen....
Und ich mit mir....
Glücklich mich zu haben und jeden Augenblick meiner ganz eigenen Beobachtung zu genießen.

Das Kind, das voll Freude am Sein den Tauben hinterher rennt...

Ich fühle mich...
Die Weite des Platzes....
Das Lied der Musiker....
Den Flügelschlag der Tauben....
Das Lachen der Kinder....

Und....

Das Beobachten eines Menschen.
Die Augen auf mir....
Die Energie seiner Gedanken fast durchdringend.

Suchend schaue ich mich um...
Und finde mich in den Augen eines jungen Mannes wieder der sich am Fuße eines Brunnens nieder gelassen hatte.

Versunken in seiner Beobachtung hält er meinen Blick... bis er fast beschämt zurück kommt, die Begegnung bemerkt und sich scheinbar konzentriert weiter in seine Aufzeichnungen vertieft.

Ein Künstler – vielleicht Student, der sich treiben lässt vom Leben auf dem Platz.

Paare die in Zweisamkeit scheinbar selbstsicher vorüber schlendern...

Ein Tourist, der mit seiner Kamera versucht den Augenblick des Moments fest zu halten...

Und wieder der junge Mann...
Der selbstvergessen mit meinen Augen sieht...
Das gleiche Kind beobachtet und gemeinsam mit mir über die Freude des kleinen Wesens lacht.

Als hätte ich ihn inspiriert, beobachtet er mich... fasziniert... fast liebevoll um leicht und voll Hingabe seine Aufzeichnungen nieder zu schreiben.

Ich benötige keine Augen um ihn zu sehen...

Lächelnd fühle ich, wie er mit seinen Gedanken bei mir verweilt um sich im nächsten Moment wieder hektisch seinen Aufzeichnungen zu widmen.

Liebevoll umarme ich ihn... schenke ihm die Liebe, die seine fordernde selbstvergessene Suche in mir aufsteigen lässt.

Die Taube auf dem Pflaster, akribisch eine Beere mit dem Schnabel zerpflückend...
Und wieder die gleichen Augen, die den selben Moment beobachten... leicht und glücklich einander zulächeln...

Gerne wäre ich zu ihm hin gegangen einfach nur um zu erfahren, für welche Worte ich ihn inspirieren durfte.

Das junge und unbeschwerte Alter des Mannes hielt mich ab.

Seelen die sich für wenige Minuten berühren...

Dass er aufgestanden war um weiter seines Weges zu gehen, bemerkte ich erst als er bereits an mir vorüber war.

Ich schaute ihm nach und lächelte...
Ein letztes Mal drehte er sich um und sein völlig verwirrter Blick traf den meinen.

Er war wieder zurück gekehrt... in die Realität seines Verstandes.

Und er konnte nicht verstehen, was die Herzen völlig selbstverständlich getauscht hatten.

Lediglich eine sanfte Berührung zweier Seelen.....

 

 

 


Wortrosen von Sabine Z.

 

Das letzte Glas Wein

Der Tag ist alt und du atmest ruhig schlafend neben mir.
Das Glas Wein schmeckt umso besser,
wenn ich weiß,
ich kann bald in deinen Träumen eintauchen.

 

 

 

 

Du und ich

wenn der Mond die Sonne einst zur Ruhe bettet,
die Nachtigall ihr Lied anstimmt
und die Bäume ihre Blätter im weichen Winde wiegen,
wenn die Sterne den Himmel in mattes Licht tauchen
möchte ich dich mit meinem Körper zudecken und dich küssen,
wenn der morgen schläfrig den Wolken entsteigt
und die Welt den noch jungen Tag beginnt.
Wenn die Sonne das Land mit malerischen Bildern versieht
und die Menschen sich die Nacht aus den Augen reiben
möchte ich neben dir erwachen und dir in die Augen schauen.

 

 

 



Ich möchte ein gläserner Krug für Dich sein
Schlicht und unauffällig an Gestalt
Aber aus hartem funkelnden Kristall

Mit klarem kühlen Wasser zum Inhalt
In dem morgens das Sonnenlicht badet
Um mit seinen tausend Farben zu spielen
Und wodurch eine durstige Blume
Ihre Blätter wieder aufrichtet
Damit Dir ihre Blüte auch morgen
Wieder entgegen lacht

Ich möchte Dir sehr lange von Nutzen sein
Deshalb zerschlage mich nicht
Aus Unkenntnis, daß auch ich zerbrechlich bin

 


 

 

Allein !

Ich liebe Dich,
doch es ist aus.
Ich will meinen Kummer,
meinen Schmerz hinausschreien.
Jeder soll es wissen, hören und sehen.
Doch meine Tränen
ersticken den Schrei.
Bittend, flehend stehe ich vor Dir.
Mein Herz zerspringt: Ich liebe Dich.
Traurig schüttelst Du den Kopf,
wendest Dich ab und gehst.
Gehst für immer von mir weg.
Läßt mich einfach stehen und versinken
in meinem Schmerz.
Allein, aufgelöst in meinen Tränen.

 

 


 

 

Angst

Ich habe Angst,
daß Du eines Tages sagst,
Du liebst mich nicht mehr.
Ich habe Angst,
daß wir eines Tages
nicht mehr miteinander reden.
Ich habe Angst,
daß Du Dein Vertrauen
jemand anderem schenkst
Ich habe Angst, daß Du mich verläßt.
Doch wenn Du kommst
und mir zart über die Lippen streichst,
wischst Du mir alle Ängste weg.
 

 

 

 

Auf der Suche

Ich suchte ein Ohr, das mir immer zuhört.
Ich suchte eine Stimme,
die mich aufmuntert,
wenn ich schlecht drauf bin.
Ich suchte ein Schulter,
an die ich mich lehnen kann,
wenn ich schwach bin.
Ich suchte einen Mund,
der mich wild küßt,
wenn ich zu übermütig bin.
Ich suchte Arme, die mich festhalten,
wenn ich gehen will.
Ich suchte Augen, die mir sagen,
wie sehr sie mich lieben.
Und ich suchte jemanden,
der zu mir hält
in guten und schlechten Zeiten.
Das alles habe ich bei Dir gefunden.
Und ich will Dir nur sagen :
Ich will Dich nicht verlieren,
denn ich liebe Dich !

 

 

 

 

Bahnhof der Gefühle

Züge, viele Züge sehe ich,
aber in welchen soll ich einsteigen?

Alle fahren in die Zukunft,
aber in welchem bist du?

Ich will mit dir fahren,
aber willst du es auch?

Ich halte eine Fahrkarte in der Hand,
aber welches Datum steht darauf?

Ich warte, ich warte darauf, daß du kommst und sagst:
„Komm, steig ein und laß uns zusammen von hier gehen!“

 

 

 

 

Bitte versteh!

Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten,
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
von dir Abschied nehmen,
ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich für sie verantwortlich zu machen,
dich informieren, ohne dich zu belehren,
dir helfen, ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen, so wie du bist.
 

 

 

 

Dämmerung

Was wird sein, wenn nichts
mehr kommt ?

Der Himmel will sich wölben still
in eine Nacht aus tiefem Blau,
die Ungewißheit in sich trägt,
die jetzt und was vergangen teilt.

Kurz war die Zeit
von Müdigkeit verschlungen
steh'n wir im Kreis und wissen
uns fehlt noch etwas Glück.

Sie will ihn lieben.

 

 

 

Begegnung, heute

Eines Morgens wachte er auf
und sah schlaftrunken die Welt
mitten in seinem Zimmer stehen,
mit offenen Händen,
es war eine moderne Welt,
wie er sah,
und er wußte,
jetzt war es an der Zeit,
seine Gefühle zu unterdrücken.






Der Schauspieler

Ich komme mir manchmal vor
wie ein Schauspieler,
der glaubt schauzuspielen
vor dem, was ist
in Wirklichkeit,
der nicht merkt,
daß das, was ist,
in Wirklichkeit
das Schauspiel ist.
 

 

 

Du fehlst mir so sehr

Hier sitze ich nun,
es ist kurz vor 1 Uhr in der Nacht.

Ich sitze einsam und alleine
An einem traumhaften Strand,

die Wellen und das Meer rauscht leise vor mir,
wenige Vögel singen noch ihren letzten Nachtgesang.

Über mir funkeln 1000 der schönsten Sterne
und unter mir glitzert der weiße Sand im Mondlicht.

Auf meiner Wange funkelt plötzlich auch etwas,
aber es ist kein Sand und auch kein Meerwasser,

es ist eine Träne, die sich langsam Ihren Weg
aus meinen Augen bahnt.

Warum vergieße ich in so einem Augenblick Tränen?

Weil diejenige die mir so nah ist,
die ich so von Herzen liebe,
ohne die ich mich so einsam fühle
und in deren Gegenwart ich Geborgenheit spüre,
nicht bei mir sein kann.

Daher vergieße ich in dieser einsamen Stunde Tränen,
weil Du mir fehlst und weil ich Dich brauche.

Ich schäme mich für keine der Tränen die ich vergieße,
weil sie als Beweis für das stehen,
was immer Inneren meines Herzen für Dich brennt:
LIEBE

 

 


Jede einzelne Sekunde...

Wenn ich nicht bei Dir sein kann,
wird der Tag zur Nacht

Wenn ich nicht bei Dir sein kann,
wird der Sommer zum Winter

Wenn ich nicht bei Dir sein kann,
wird die Sonne zur Regenwolke

Wenn ich nicht bei Dir sein kann,
wird die Minute des Schmerzes zur Stunde;

Wenn ich aber bei Dir bin,
erhellt sich für mich die Dunkelheit,
die Sonne scheint für mich, sogar im Regen,
und meine Freude Dich zu sehen ist riesengroß.

Ich genieße jede Sekunde mit Dir
auch wenn ich Dich nur 2 Stunden sehen kann.

Denn 2 Stunden haben immerhin
7.200 Sekunden.

Das sind für mich:
7200 Momente des Glücks.
7200 mal mit Dir lachen,
7200 mal in Deine wunderschönen Augen sehen,
7200 mal Deine Hand berühren können,
7200 Gefühle der Freude, die ich nie vorher kannte, und
7200 Momente, die ich nie aus meinem Gedächtnis verlieren möchte.

Deshalb ist für mich die kleinste Stunde mit Dir zusammen,
jede einzelne Sekunde wert.


 

 



Wortrosen von Sylvia-Manuela Regler

 


Geburt

Neu geboren aus dem Dunkel der Nacht,
sich das große Licht ins Herz ergießt,
dann spürst du eine liebevolle Macht,
wie neue Hoffnung und unendliche Liebe darin sprießt.

ES erschließt dir den tieferen Sinn,
und tiefer Frieden breitet sich in dir aus,
Du fängst an zu begreifen: Ich BIN der ich bin
und fühlst dich endlich zu Haus.

(by Sylvia-Manuela Regler 2001)

 

 

 


 

Mein Freund

Draußen ist es schon dunkel und kalt,
Nebel zieht auf und bedeckt das ganze Land.
Ich warte auf hier auf dich und wünsche mir du kämest bald,
endlich bist du da und nimmst mich an deine Hand.

Wir gehen hinaus in die Kälte, in den Nebel,
der uns unsichtbar macht.
Es macht und nichts aus, denn es ist warm in unseren Herzen
und so laufen wir durch die Nacht,
durch viele Strassen
inmitten von Menschen und doch ganz allein,
ich erzähle dir von meinen Schmerzen
und du teilst mit mir alle Sorgen,
die sich langsam auflösen wie der Nebel in der Nacht
bis zum nächsten Morgen

Der Mond scheint uns jetzt mit seinem Silberglanz ins Gesicht,
und mein Herz, das lacht dir zu und bittet dich:
Verlass mich nicht.

( by Sylvia-Manuela Regler 2002 )

 

 

 

 


Höre den Klang der rauschenden Blätter der Bäume im Wind,
den Klang des Getreides und des Grases das sich sanft im Wind wiegt
den Duft der Blüten und des zarten Grüns,
den Geschmack des Windes, der dir über die Wangen streicht und durchs Haar fährt
deine Augen erfreuen sich an diesem Spiel des Windes und der Farben
und dein Herz hört den Klang, den Klang der Liebe, der alles durchströmt...

( by Sylvia-Manuela Regler Mai 2002 )

 

 

 

 


Was ist Leben ?

Leben bedeutet, Freude an Dingen zu haben,
aber auch jederzeit auf sie verzichten zu können.
Leben bedeutet sich in den Spiegel zu schauen
und sich so zu lieben wie man ist - innen und außen.

Leben bedeutet andere zu lieben, so wie sie sind
aber auch liebevoll auf sie verzichten zu können.
Leben bedeutet so zu sein, wie man ist
und nicht, wie es von anderen erwartet wird.
 

Leben bedeutet jeden Tag neue Erfahrungen und Erkenntnisse
zu sammeln, die Summe davon spiegelt sich in Deinen Augen,
in Deinem Gesicht, in Deinem Wesen.

Leben bedeutet zu lernen, wann man nur beobachten
und geschehen lassen soll
und wann es nötig ist zu handeln.
Leben bedeutet jeden Tag zu Geben und zu Nehmen:
Freude, Liebe, Frieden, helfende Worte und Taten.

Leben bedeutet spontan sein zu können.
denn ein Regenbogen wartet nicht auf Dich!
Leben bedeutet Vertrauen zu haben,
dass alles zum Besten geschieht.

Leben bedeutet dankbar loslassen zu können,
denn nichts kann festgehalten werden,
was nicht mehr zu einem passt.

( by Sylvia-Manuela Regler 2000 )

 

 

 

Tiere - Ein Geschenk an uns Menschen

Sie leben uns vor,
bedingungslos zu lieben
.... jeden Tag.

Alles im Leben anzunehmen
egal was und wie es ist
.... jeden Tag.

Den Augenblick voll und ganz
zu genießen
... jeden Tag.

Sie erwarten immer das Beste
.... jeden Tag.

Sie sind ehrlich und treu
.... jeden Tag.

Sie sind dankbar
.... jeden Tag.

Sie leben, fühlen und denken im Jetzt,
.... jeden Tag.

Sie sind unsere Diener, unsere Lehrer
und unsere Freunde.

.... jeden Tag ....

( by Sylvia Manuela Regler 2000 )

 

 

 




Abschied

Sehnsucht in meiner Seele, Traurigkeit in meinem Herz
Ich frage mich was es ist,
aber ich fühle nur einen tiefen, bohrenden Schmerz
Ist es nicht gelebte Liebe, die in mir ist,
weil ich mich einsam fühle ohne Dich?
Weil es wichtigeres gibt als mich?
Weil ich nicht mit mir allein sein kann?
Weil ich zuwenig glaube und vertraue?
Weil ich niemals bei Dir sein kann?
Weil ich Luftschlösser baue?

Ich weine die Tränen der unerfüllten Liebe,
halte es kaum aus vor Schmerz,
die Sehnsucht nach Dir,
zerbricht mir fast das Herz.

In Gedanken werde ich immer bei Dir sein,
ganz heimlich und still
Irgendwann werden wir wieder vereint sein,
wenn unser Schöpfer das so will.

Ich muss meinen Weg alleine gehn,
er ist lang
und voller Steine,

Ich werde sie alle selbst zur Seite legen,
und einfach weitergehen, einfach immer
weiter, wohin er mich auch führen mag,
wer auch immer am Wegesrand wird stehn.

Und ich weiß: Jeder dunklen Nacht, folgt ein
heller Tag und am Ende des Weges da ist
nichts mehr, nichts mehr außer Licht und
Liebe und Frieden, das was ich suchte und
immer wieder gedacht habe, dieses
gerade jetzt gefunden zu haben.

( Copyright Sylvia-Manuela Regler 2001)

 

 

 



Herbstwald

Heute ging ich langsam, ohne Eile durch den Wald,
entlang eines langen Weges, eingesäumt mit Bäumen.
Es dämmert, wird immer dunkler, die Luft wird schon kalt,
ich blicke auf bunt gefärbte Blätter und fange an zu träumen.
Es ist ganz still, es tut mir so gut an diesem Tag,
Ärger, Eile, Ungeduld und Sorgen,
fallen wie die Blätter an den Bäumen von mir ab.

Ich bin ruhig, in Frieden und Harmonie, für einen neuen Morgen.
Die Bäume in diesem Wald lehren es mich.
Wäre das nicht auch etwas für Dich?

( by Sylvia-Manuela Regler 2000 )

 

 

 




Erwachen

Es ist frühmorgens und ich laufe über satte, grüne Wiesen.
Die Sonne taucht den beginnenden Tag
in ein zartes, rötliches Licht,
die ersten zarten Frühlingsblumen sprießen.

Tausende von Tautropfen glitzern bereits im sanften Morgenschein,
als sich der erste Sonnenstrahl in den Tropfen bricht.
Ich rieche das Gras, die Erde, die Luft.
Ich sehe das Schauspiel am Himmel über mir.

Ich fühle vollkommenes Sein.

Von irgendwo her zwitschert fröhlich ein Vogel sein Lied
Die Luft ist durchdrungen von einem zartem, alles erfüllendem Duft und lieblichem Klang.

Es ist erwachendes Leben, wie es jeden Tag geschieht.
Ich hülle mich in dieses Bild vollständig ein, lege es um mich wie einen glitzernden Umhang.
All meine Sinne erfahren in diesem Moment Vollkommenheit und ich bin ein Teil davon

es ist kurz ....

und doch .... Ewigkeit.

( by Sylvia Manuela Regler 1999 )

 

 

 

Quemuria

... geboren aus der Verschmelzung unseres energetischen Bewusstseins,
Vereinigung von Liebe, Licht und mentaler Kraft
gezeugt in sternklarer Nacht...

Unser Geschenk an alle verdunkelten Seelen auf dieser Welt,
ihnen den Weg zu zeigen, wenn jede einzelne von ihnen erwacht...
der sechszackige Stern leuchtet mit unserer vereinigten Kraft
und neue Sterne werden geboren....im Sternenglanz der Nacht.

( by Sylvia-Manuela Regler 2002 )

 

 

Wortrosen von Erdmann-Christian Dittmer

 

Der Traum

Manchmal wünscht sie,
es wäre nur ein Traum.
Augen auf, Schluss, Aus und vorbei.
Bitter der Nachgeschmack,
wirrwarr im Kopf,
Gefühle fahren Achterbahn,
und können nicht anhalten,
nirgendwo ist Endstation,
die Seele schreit, sie weint,
doch keine Tränen fließen,
sie fühlt sich leer, allein,
und keiner da, wie eben im Traum.
Sie versucht zu schreien, doch keiner hört sie,
sie fühlt sich verfolgt,
und merkt es nicht,
sie schwebt im Raum,
wie ihr eigenes ICH, am seidenen Faden,
sie fällt, wacht auf,
klatschnasse Haut geschwitzt,
neben ihr liegt ein Mann,
ihr Mann, der schläft,
sie weint vor Freude,
es war nur ein Traum,
nur ein böser Traum.

( by Erdmann-Christian Dittmer ~~ Seelenfrieden, 08.04.1998 )

 

 


 

Es gibt Tage wie heut,….

Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich allein.
Meine Gedanken kreisen im Kreis,
kein Anfang, kein Ende in Sicht.
Ich Träume vor mich her,
Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.
Wo sind die Freunde??
Die Retter in der Not, die einen halten.
 
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich frei,
unbeschwert wie ein Kind,
das kein Anfang und kein Ende kennt,
und voller Hoffnung ist.
Aber Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.
 
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich was,
da fühl ich mich ohne Liebe,
Sehnsucht nach Geborgenheit,
ohne Anfang und Ende in Sicht,
mit Tränen im Gesicht.
Halt, da war noch was, dass kann nicht alles sein.
 
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
da fühl ich mich toll,
da spür ich viel Leben, Freude und Geborgenheit,
weil ich feststelle, im alleine sein,
das weit in der Ferne, auch nah,
jemand gerade an mich denkt,
und bei mir ist.
 
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
weil ich im Gedanken bei den Menschen bin,
die ich liebe.
 
Es gibt Tage wie heut, da vermisse ich nichts,
da bin ich Glücklich und hoffe,
dass es noch vieler solche Tage geben wird,
wo ich nichts mehr vermissen werde.
 
( by Erdmann-Christian Dittmer ~~ Seelenfrieden, 25.02.2003 )

 

 

 

 

 

Manchmal

Manchmal habe ich Angst aufzuwachen,
weil ich weiß, dass sich sowieso nichts ändert.
Manchmal habe ich Angst aufzustehen,
weil ich weiß, dass es besser ist liegen zubleiben,
weil, dann könnte nichts mehr schief gehen.
In meinen Träumen, die bunt und hell sind,
Sonne und Farben ohne Ende,
könnten platzen ohne Sinn und Verstand.
Meine Schmerzen und Tränen sieht keiner,
ich bin Clown und doch keiner,
Zeit zum nachdenken, habe ich nicht.
Mein Wille bringt mich um den Verstand,
möchte schlafen und nie wieder erwachen,
einfach so und keiner weint eine Träne.
Eine Träne der Trauer, die keine ist.
Was habe ich gemacht?? Was muss ich tun??,
keiner gibt Rat, oder ich merke es nicht.
Warum bin ich da?? Was habe ich für ein Ziel??
Für was soll das alles gut sein??
Und doch ist da noch was,
was mich dieses zu bestehen lässt,
mein Wille und meine Kraft, dass ich es schaffe.
Nicht heute, nicht morgen, aber übermorgen ganz bestimmt.
Dann wünsche ich mir,
diese trüben Gedanken nie gehabt zu haben,
DENN:
Manchmal habe ich den Mut auf zuwachen,
weil ich weiß, dass sich etwas ändern wird.
Manchmal habe ich Angst liegen zubleiben,
WEIL, es gibt noch so viele schöne Dinge im Leben,
die ich tun möchte,
die ich dann versäume, wenn ich liegen bleiben würde.

( by Erdmann-Christian Dittmer ~Seelenfrieden, 13.05.2001)

 

Wortrosen Viola Chorengel

 

Liebe !

Sie beinhaltet alles...
Alle Gefühle
Alles Denken
und unser ganzes Sein !

Wenn wir uns verlieren in der Liebe
wenn wir uns ganz öffnen
wenn wir ganz vertrauen
wenn wir alles loslassen
dann können wir Reisen
reisen in das Licht unseres Herzens
reisen zu Allem und Jedem was ist
wir können uns treffen im Licht
sind nie mehr einsam
sind immer geborgen

und wenn wir ganz vertrauen
und einfach sind
dann können wir unsere Gedanken zum schweigen bringen
unseren Verstand ausschalten
und über uns hinauswachsen
hinter unsere selbstgesteckten Grenzen schauen
in die Leere
hin zu unserer Quelle
zu unserem wahren Sein !

Das sollte hier und jetzt unser bestreben Sein !

Ich wünsche Euch "gutes " gelingen, bei diesem
schwierigen Vorhaben

Alles Liebe Viola

 

Ich bin geschwommen mit den Walen in den Meeren der Sterne.
In der Stille der unendlichen Tiefen und unendlichen Weite.
Ich habe durch ihre Augen gesehen habe gesehen und gefühlt
und mein Herz wurde weit und ich habe geweint all meinen Kummer fortgespült.
Mein Herz ist weit und offen ich habe Angst, Angst vor meiner Verletzlichkeit.
Aber ich habe durch ihre Augen gesehen. Ich habe die Liebe und das Vertrauen gespürt.
Und einen Teil davon in meinem Herzen gespeichert.
Ich bin geschwommen mit den Walen In dem Meer der Liebe.
Und ich habe meine Liebe gefunden.
Ich bin geschwommen mit den Walen im Licht der Unendlichkeit.
Ich bin mit den Walen geschwommen !
© Viola Chorengel, 09.02.06

 

Unendlichkeit !

nicht greifbar und wohl kaum zu erklären
treiben in dem großen See der Stille
das sich spiegelnde Glitzern der Sterne über mir
die beruhigende Musik der seichten Wellen in mir
und die Ungewissheit des lautlos Deutenden unter mir

Ist das Verschmelzen von Ihnen mein Ziel?
Das Gefühl von Ihnen mein Floß ?
Der Gedanke an Sie das Öffnen der Tür ?
Wo fing ich an und wann wird es erreicht sein ?

Wenn der See zum Stern wird und die Musik zum Deutenden , dann verschmilzt das ich mit dem Vertrauen
- und ich bin FREI -



Meine Liebe Schwester diese Worte sprudelten aus mir heraus und ich möchte Sie Dir schenken.
Ich widme Sie deinem wunderbaren Wesen In Liebe.....
Vistara
 

 

 

Wortrosen Gäste

 

Für meinen Seelenpartner 

Du bist die Liebe pur,
das Licht und auch das Leben
und alles was Dir möglich ist und mehr noch
willst Du geben.

Du bist wie Sonnenschein
in einer dunklen Kammer,
Du siehst in Herz und Seele rein,
und tröstest jeden Jammer.

Du bist weit weg und doch so nah,
oh ja, ich kann Dich spüren,
Du sagst nie STOP und hast im Sein
auch wirklich kaum noch Türen.

Mit Dir kann ich mich öffnen
und werd mich nicht verirren,
hältst mich ganz feste, wenn ich fall
und wirst mich nie verlieren.

Wie Sonnenstrahlen tanzen wir auf Regenbogen,
und kein Mensch hier wird irgendwie dabei betrogen.
Und reine Liebe hat ein grenzenlos Vertrauen,
wir können tief hinein in unsre Wahrheit schauen.

Aus reinem Herzen, mit der Wahrheit sich zu treffen,
ganz körperlos voll Licht und Liebe hier zu sein
ist große Freude, denn wir haben uns gefunden,
doch nie gesehen, trotzdem schwingen wir uns ein
ins Lichtermeer von unendlichen Weiten,
sag Träume könnten auch nicht schöner sein.

~ Hellen ~

 


 

Lass dich von mir nicht täuschen !

Lass dich von mir nicht täuschen durch die Masken, die ich trage.
 Ja, ich trage viele Masken, die mein wirkliches "ich" verdecken und
 ich habe Angst, sie abzunehmen.

Vortäuschen ist mir zur zweiten Natur geworden;
 aber lass dich um Himmels willen nicht irreführen.
 Du meinst, dass ich mein Leben fest im Griff habe und keine Hilfe brauche..
aber glaube mir das nicht, bitte !

Meine Selbstsicherheit ist nur schein, und der trügt.
 Darunter wohnt mein wirkliches "ich", verwirrt, allein und voller Furcht.
 Aber das will ich verbergen, niemand soll wissen, wie es um mich steht.
 Deshalb verstecke ich mich hinter der Maske von lässiger Selbstsicherheit,
 um mich vor wissenden Blicken zu schützen.

 Und doch ist es gerade dieses Wissen meine Rettung, meine einzige Rettung.
 Aber nur dann, wenn dem verstehen Annahme erfolgt und dann die Liebe.
Das allein kann mich davon überzeugen, was ich selbst nicht glauben kann:
das ich etwas Wert bin.

Aber das kann ich dir nicht sagen, weil ich Angst habe.
Ich habe Angst, dass du mich nicht verstehen und annehmen kannst.
Ich habe Angst, dass du mich verachtest und auslachst und das könnte ich nicht ertragen.
 Ich habe Angst, dass ich nichts Wert bin und zu nichts tauge und
 dass du das erkennst und mich ablehnst.
 Deshalb treibe ich dieses elende Spiel, äußerlich selbstsicher aber "innerlich verzweifelt".

Du fragst, wer ich bin ?
Ich bin jeder Mann und jede Frau, die dir begegnet !

(aus dem englischen frei übersetzt. Verfasser unbekannt)

 

 

 

Des Menschen Seele

Seele,
in jeder Zelle
meines Körpers,
kennst mich besser
als ich dich.

Seele,
atmendes Licht,
es sei denn,
mein Ego will es nicht.

Seele,
unsichtbar für ewig Blinde.
Zweifler leugnen und
bekämpfen dich doch.

Seele,
bunt wie ein Schmetterling,
ersehnst den freien Flug,
nicht nur im Frühling.

Seele,
Abbild aller Landschaften,
aller Jahreszeiten,
singst mir das alt vertraute Lied,
aller Liebenden und Trauernden

Seele,
missverstanden, missbraucht, entehrt,
verlacht und verhöhnt,
selten verwöhnt.

Seele,
weißes Segel auf hoher See,
sturmerfahren warnst du
mich. Verbindest meine Wunden.

Seele,
unverwechselbare Tänzerin
im Seelenmeer,
so wie Du und ich.

Seele,
alte Freundin, halte mich,
unsterbliches Kinderlachen,
dich
brauche ich.
Du mich ...

© Lena Blum, 30.01.2005

  

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