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Jeden Sonntag wartet hier ein neues Bild auf dich. Lass die Bilder
auf dich wirken und schreibe deine ersten Gedanken oder Gefühle frei heraus.
Vielleicht fällt dir auch ein schönes Gedicht oder eine Wortrose ein.
Foto Nr. - mein
Text lautet
Foto Nr.4

Wunder-voll,
das Schauspiel der Natur
Eva
Man möchte rauslaufen und die Welt umarmen.
Sonja
Wie im Innern so im Außen das Licht
sich seinen Weg durchs Dunkel bahnt
so scheint auch golden der Morgen
wenn vertrieben alle Sorgen.
Ranva
Das Kunstwerk vollendet,
mit den Augen nicht zu überblicken
und mit den Armen nicht zu umgreifen.
Es ist der göttliche Ausdruck,
der dich mit jeden neuen Tag,
an den Himmel in deinem Herzen erinnern soll.
-Zen-
Foto Nr. 3
Sicher und geborgen in der Mitte des Seins....
da liegt es ...still und noch schlafend
der "Schluß" und der "Anfang" des unendlichen Kreises
und wird in neuem Glanz erstrahlen
im nächsten Lebenszyklus
Viola
...kommt Tautropfen gleich...
dem Ewigen entsprungen -
ins Ewige geht...
Elisabeth
rote Liebe ~ rote Triebe ~ heftige Hiebe
nix wie Schiebe auf dem Weg nach oben ans Licht
wo die wahre Liebe erstrahlt im stillen Glanz
des Hier & Jetzt die Vergangenheit,
den Schmerz, die Tränen
hinter sich lassend.
Ranva
Herzwasser
Manchmal weint der Mensch aus Freude,
oft jedoch aus aus einem Leiden heraus.
Das Herzwasser jedoch, frei von Gedanken,
entspringt aus der Mitte des Herzens,
aus einer Quelle der Vollkommenheit.
Je näher der Gedanke an die Vollkommenheit,
je prächtiger die Farben der Liebe...
Leid und Freude, zwei Worte, ein Gefühl - Liebe.
-Zen-
Foto Nr. 2

Wer da glaubt eine Figur wäre nur eine Figur
leblos, tot, ohne eigenes Leben ..........
hat den Künstler vergessen, welcher diese erschaffen
und dessen Blut nun in ihren Adern fließt ........
einjeden mit Leben erfüllt,
der sie betracht.
Ranva
Foto Nr. 1

Gefühlt im Herzen
Gesehen mit den Augen
Gelebt im Leben
Weite Schönheit Liebe
alles ist in uns, um uns, bei Dir, bei mir
- einfach nahe und da -
satt, reif und licht
Elisabeth
Unser Leben besteht aus
vielen kleinen Geschichten, sie liegen mit dem Geist behaftet in den Zellen
unseres Leibes, wie kleine Falter mit ihren zarten Flügeln, ein Regentropfen
klopft an jene Zelle die Heilung bedarf und mit jeder Berührung erinnert sich
der Falter seiner Zartheit und Zerbrechlichkeit, aber auch Lebendigkeit.
Freude und Schmerz liegen oft nah beieinander, wechseln sich ab mit jedem
Flügelschlag.
So heute wo es regnet in mir, ich lass es regnen wenn es regnet in mir und es
hört auf zu regnen wenn es fertig geregnet hat in mir. Ich lass es regnen mit
aller Aufmerksamkeit und Liebe bei mir und dem was JETZT ist. Du kannst mir von
aller Schönheit und Weite des Himmels erzählen der in mir ist, doch es ist wie
es ist so wie es JETZT ist, ich versuch es nicht abzustellen durch etwas was zu
spüren nicht an der Zeit ist, sondern fühle, spüre mich JETZT mit allem was ist.
Und dieses JETZT ist ein stilles Gebet, eine Schleife aus Licht die mein
Menschsein durchfährt. Die Schleife führt in die Schönheit des Augenblicks.
JETZT.
Angelika